Millionen Kinder weltweit hören Musik oder Hörspiele mit Tonieboxen. Das sind kabellose Würfel, auf die Kinder unterschiedliche Tonies platzieren, also Hartgummi-Figuren, zum Beispiel Peppa Wutz oder den Räuber Hotzenplotz. Dann startet das entsprechende Liederalbum. Die Düsseldorfer Herstellerfirma heißt ebenfalls Tonies; sie brachte das kleinkindgerechte Abspielgerät 2016 auf den Markt. Erst neun Jahre später, im vergangenen Herbst, führte Tonies ein Nachfolgemodell ein, die Toniebox 2. Wichtigste Verbesserung: Die Geräte ermöglichen auch Spiele, es gibt etwa Ratespiele oder Hörspiele, bei denen die Kinder Entscheidungen für die Hauptfigur treffen. Diese Neuerung zahlt sich für das börsennotierte Unternehmen aus. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um ein Drittel auf 630 Millionen Euro. Zudem legte die Gewinnmarge zu, von jedem Euro Umsatz bleiben nun fast neun Cent Betriebsergebnis hängen, wie Tonies am Donnerstag mitteilte.
