SZ 18.12.2025
13:49 Uhr

(+) Soziale Medien: Musk bekämpft man am besten in seinem Wohnzimmer


Seit der US-Milliardär aus X eine rechtsradikale Jauchegrube gemacht hat, fliehen von dort die Stimmen der Vernunft. Die Demokratie wird der Rückzug in die eigene Blase jedoch nicht retten.

(+) Soziale Medien: Musk bekämpft man am besten in seinem Wohnzimmer
In Brownsville, Texas, wurde eine Elon-Musk-Büste erst errichtet – und dann durch Vandalismus beschädigt, als es im Sommer zum Streit des Magnaten mit US-Präsident Donald Trump kam. (Foto: Gabriel V. Cardenas/Reuters)

In diesen langen, dunklen Nächten sieht es auf den Displays der Endgeräte manchmal so aus, als hätte Elon Musk die Tore der Hölle geöffnet. Und jetzt stapft er wie der Oberteufel durch die Timelines seiner Plattform X, brüllend, schimpfend, drohend, und die Unterteufel aus Russland und Amerika heulen ihm hinterher. Wütend, böse, unversöhnlich. Und wenn man glaubt, dass die Apokalypse jetzt eine kurze Pause brauche, melden sich die Unglücksgestalten von der AfD. Oder der Österreicher Martin Sellner, der der Kopf der Identitären Bewegung ist.

Jede Vorsichtsmaßnahme lädt Hacker dazu ein, sie auszuhebeln. Warum das Netz auch weiterhin das Schlechteste auf uns niederregnen lassen wird.

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