|
06.03.2026
05:50 Uhr
|
Die Ministerpräsidenten haben sich erstmals auf eine gemeinsame Position zur Regulierung sozialer Medien geeinigt. Ein konkret angedachtes Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren geht manchen dann aber doch zu weit.

Gebannt von Social Media: Kinder und Jugendliche sollen im digitalen Raum besser vor Suchtmechanismen, Desinformation und Hetze geschützt werden. Aber wie? Jan Woitas/dpa
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat seine Follower in den vergangenen Tagen über seinen Instagram-Kanal informiert: über die Salvatorprobe am Nockherberg, die steigenden Spritpreise und seine Forderung nach einer kartellrechtlichen Prüfung und über das abgeschaffte Bürgergeld. Eine Folge „#söderisst“ gab es auch, Nürnberger Bratwürste mit Kraut.
Tiktok erst ab 16, Smartphones frühestens ab 14: Plötzlich diskutieren alle über Online-Sucht bei Kindern und das Gift sozialer Medien. Warum eigentlich erst jetzt? Und wo war die Politik all die Jahre? Unterwegs in einer getriggerten Republik.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: