SZ 23.11.2025
15:23 Uhr

(+) Sondervermögen Infrastruktur: „Kitas und Grundschulen sind keine nationale Priorität“


Schulen und Kitas müssen dringend saniert werden, der Investitionsrückstand geht in die Milliarden. Wird das Sondervermögen Infrastruktur das deutsche Bildungssystem retten? Experten zeigen wenig Zuversicht.

(+) Sondervermögen Infrastruktur: „Kitas und Grundschulen sind keine nationale Priorität“
Volkswirtschaftlich bringt mehr Geld für Kitas hohe Renditen, es würde den Wohlstand hierzulande spürbar erhöhen. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung beginnt mit einem großen Versprechen. „Massive Investitionen in Kitas und Schulen werden die Chancengleichheit in unserem Land deutlich erhöhen“, heißt es schon in der Präambel. Das Geld dafür wäre dank des Sondervermögens Infrastruktur vorhanden, Kredite in Höhe von 500 Milliarden Euro nimmt dafür Deutschland auf. Ein halbes Jahr nach dem Start der Bundesregierung steht zunehmend fest, wofür das Sondervermögen ausgegeben wird. Eine Umfrage der Süddeutschen Zeitung unter den 16 Finanzministerien der Bundesländer zeigt: Richtig viel Geld wird nicht in Kitas und Schulen fließen.

Angst vor der Rente, kein Vertrauen in die Grundsicherung: Wie kritisch viele Menschen den Sozialstaat sehen, und warum Änderungen trotzdem schwierig sind, zeigt eine exklusive Umfrage.

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