SZ 04.01.2026
14:48 Uhr

(+) Social Media: Die nackten Kanonen


Trash-Formate und Skandale zu produzieren, war einst eine Kernkompetenz des Privatfernsehens. Mittlerweile präsentiert die Trash-geschulte Gen Z in den sozialen Medien eine Selbstentblößung, gegen die RTL-Shows omahaft brav wirken.

(+) Social Media: Die nackten Kanonen
Im „Dschungelcamp“ würgten Reality-Stars schon allerhand Widerwärtiges herunter, doch selbst hier gibt es Grenzen der Appetitlichkeit. In Social-Media-Formaten sieht das anders aus. (Foto: RTL)

Immer wieder passiert es, dass Start-up-Geschäftsmodelle klingen, als seien sie direkt dem Skript einer dystopischen Fernsehserie wie „Black Mirror“ entnommen. Eines der aktuellsten Beispiele für dieses Phänomen nennt sich dare.market. Auf der Online-Plattform werden kleine Clips gezeigt, in denen Menschen sich öffentlich zum Narren machen. Sie schreien in Supermärkten herum, rufen ihre Ex-Freundin an und betteln um eine letzte Chance oder lassen sich ein neues Tattoo stechen. Warum das alles? Um reich und berühmt zu werden, natürlich.

Zehn Jahre lang war „Stranger Things“ die Netflix-Serie schlechthin. Das Ende begann sich zu ziehen. Zum großen Finale in Hawkins deshalb ein erleichtertes: Lebewohl.

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