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16.02.2026
15:34 Uhr
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Immer mehr junge Frauen lassen ihre Eizellen einfrieren. Ist das eine selbstbestimmte Vorsorge – oder eine Reaktion auf gesellschaftlichen Druck?

Wie steht es eigentlich um ihre Kinderplanung? Die Frage ihrer Ärztin setzte Selina zu. Sie ist 28, Single und hat gerade eine Dating-Pause eingelegt. Sie begann, über ihre Fruchtbarkeit nachzudenken? (Foto: Getty; Bearbeitung: SZ)
Selina erinnert sich noch deutlich an den Geruch des Desinfektionsmittels. Sie stand nackt im Untersuchungszimmer. Die Hände in die Hüften gestemmt, der Blick auf die weißen Wände mit den Babybildern, Zeichnungen von Kleinkindern und unterschriebenen Karten. Sieht fast aus wie gedrucktes Glück, dachte sie in dem Moment. Der Raum war lichtdurchflutet, wirkte harmlos und schön. Die Frauenärztin tastete routiniert ihre Brust ab und fragte beiläufig: „Wie steht es eigentlich um Ihre Kinderplanung?“
Flüchtige Bettgeschichten kommen immer wieder vor. Aber was macht das mit einer Clique? Und was sagt es über eine Generation aus, die Intimität neu verhandelt – und häufig von ihr überfordert ist?
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