SZ 16.02.2026
16:19 Uhr

(+) Slalom bei Olympia: Der Norweger, der Gold verlor und in Richtung Wald stapfte


Während Atle Lie McGrath seinen Frust verarbeitet, feiert der Schweizer Loïc Meillard seinen Sieg im Slalom. Linus Straßer wird Neunter – und schimpft über den Zustand der olympischen Idee.

(+) Slalom bei Olympia: Der Norweger, der Gold verlor und in Richtung Wald stapfte
Ski weg, Stöcke weg: Der Norweger Atle Lie McGrath nach dem Rennen. (Foto: Christian Hartmann/Reuters)

Frappierend vielschichtig war dieses Wimmelbild, die Szenerie am Montagnachmittag in Bormio ließ sich kaum anders beschreiben. Vor allem Slalomrennen kulminieren im Skisport gerne in einem besonders dramatischen Finale aus Hundertstelsekunden, Aufholjagden und Niederlagen. Aber dass die Männer-Skiwettbewerbe bei den Olympischen Spielen so dramatisch endeten, untermauerte noch einmal die Einzigartigkeit dieses alle vier Jahre stattfindenden Spektakels – in jeglicher Hinsicht. Der Reihe nach durchs Wimmelbild.

Deutschlands bester Skifahrer Linus Straßer über Vergleiche zwischen Kitzbühel und Olympia, Ski-Events, die sich wie Fußballturniere anfühlen – und olympische Werte in der Kindererziehung.

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