SZ 04.12.2025
15:50 Uhr

(+) Sicherheitspolitik: Trump fordert von der OSZE Kurswechsel und Kürzungen


Ein Vertreter der US-Regierung verlangt in Wien „ernsthafte Reformen“ und weniger Ideologie. Viele Außenminister bieten an, dass die Organisation einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine überwachen könnte.

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Es sind traurige Sätze, die der Ukrainer Andrij Sybiha beim Ministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wiederholen muss. „Im vergangenen Jahr habe ich gesagt, dass unser Land blutet, und leider ist dies immer noch so“, sagt der ukrainische Außenminister im Festsaal der Wiener Hofburg. Die OSZE hat 57 gleichberechtigte Mitglieder aus Europa, Nordamerika und Zentralasien – und zu ihnen gehört neben dem Aggressor Russland auch das Opfer, die Ukraine. Bei der OSZE-Sitzung auf Malta 2024 hatte sich Sybiha noch direkt an „den Kriegsverbrecher im Raum“ gewandt, und alle im Raum wussten, dass er von Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach.

Seit 21 Jahren vertritt Sergej Lawrow die Politik des Kreml auf internationaler Bühne. Doch plötzlich fehlt er bei wichtigen Terminen wie dem OSZE-Ministertreffen. Das führt zu Spekulationen.

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