Vor einem Jahr, als der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance in München seine beleidigende Rede hielt, standen die Europäer am Abgrund. Zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Osten kam nun auch noch der Verrat aus dem Westen. Vance stellte sich auf die Seite der Feinde der liberalen, offenen Demokratien. Das schien mehr zu sein, als die Europäer verkraften konnten. Der Schock saß tief. Die Demütigung des ukrainischen Präsidenten im Weißen Haus wenig später tat ein Übriges. Und nun, ein Jahr danach?
