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25.02.2026
15:33 Uhr
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In Paris betreibt Shein den weltweit ersten Laden. Kunden gibt es kaum, trotzdem will der asiatische Händler fünf weitere Filialen in Frankreich eröffnen.

Bei der Eröffnung der ersten Shein-Filiale am 5. November 2025 im Pariser Kaufhaus BHV Marais hielten Demonstranten Schilder hoch, auf denen gefordert wurde: Schützt Kinder, nicht Shein. (Foto: DIMITAR DILKOFF/AFP)
Zehn Kassen gibt es, nur eine ist geöffnet. Aber auch da steht niemand an. Die Kassiererin tratscht mit einer Kollegin. Es sind lediglich ein Dutzend Menschen hier, die sich an diesem Dienstagnachmittag auf der mehrere Tausend Quadratmeter großen Verkaufsfläche zwischen Stangen mit Kleidern und Anoraks, Tischen mit Pullovern und T-Shirts fast verlieren. Auf rosa Schildern wird das Angebot angepriesen und in riesigen Lettern verkündet: „Bis zum 31.03. -40 % auf alles in der Boutique Shein“. Minus 40 Prozent – das knallt mit noch größeren Buchstaben richtig raus. Aber auch das scheint bei den Kundinnen und Kunden keinen Kaufreiz auszulösen, die Umkleidekabinen sind leer.
Die Brüsseler Behörde verdächtigt die Billigmode-Plattform, haufenweise illegale Produkte und sogar kindlich wirkende Sexpuppen vermarktet zu haben.
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