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03.12.2025
09:59 Uhr
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Eine Studie zeigt, wie schwer es Schulen über Jahrzehnte gefallen ist, mit Fällen sexualisierter Gewalt umzugehen. Lehrkräfte reagierten häufig hilflos oder gar nicht. Fortschritte gibt es – wenn auch langsam.

In vielen Fällen von sexualisierter Gewalt an Schulen seien die Betroffenen kaum oder nicht durch Lehrpersonal oder Schulleitungen geschützt worden. Oft seien Übergriffe ignoriert oder sogar vertuscht worden, um Kollegen oder den Ruf der Schule zu schützen. Zu selten würden solche Fälle systematisch und transparent aufgearbeitet werden. Das sind einige der zentralen Schlüsse, zu der die Fallstudie „Sexualisierte Gewalt und Schule“ kommt, die die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs am Mittwoch präsentiert hat.
In einer ungewöhnlich breiten Initiative wenden sich 27 Institutionen an Unions- und SPD-Fraktion: Sie fordern, dass der Fonds Sexueller Missbrauch fortgesetzt wird. Doch es gibt rechtliche Bedenken.
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