SZ 22.02.2026
22:52 Uhr

(+) Schlussfeier der Winterspiele: Es gibt schon wieder Eis statt ICE


Opern-Charaktere, ehrenamtlich Tätige, ein Chor und eine Italo-All-Time-Playlist: Die Schlusszeremonie der Olympischen Spiele gerät in einer Melange aus Feierlichkeit und Bodenständigkeit stimmig. Auch weil ein Gast der Feier in Verona doch fernbleibt.

(+) Schlussfeier der Winterspiele: Es gibt schon wieder Eis statt ICE

Zu den Besonderheiten Olympias gehört der Umstand, dass Sponsorentitel von Stadien für die Zeit der Spiele verschwinden und Arenen umbenannt werden, weshalb die Eröffnungsfeier der Winterspiele vor zwei Wochen im „Milano San Siro Olympic Stadium“ stattfand. Das klang: gewöhnungsbedürftig. Die Schlussfeier wurde in der Arena di Verona angesetzt, erbaut circa 30 n. Chr., einem der besterhaltenen römischen Amphitheater. Seit 1913  – da wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Verdi die Oper Aida aufgeführt – regelmäßig belebt als Konzertstätte, vor allem in den Sommermonaten: Opern und Rock. Die Arena von Verona ist die Mutter aller Arenen – und musste es sich dennoch gefallen lassen, auf den Hinweisschildern „Verona Olympic Arena“ genannt zu werden. Eine Beleidigung.

Auch wenn das IOC so tut, als stünden Olympioniken außerhalb der heruntergerockten Welt, die sie umgibt: Tatsächlich stehen sie mittendrin. Was also bleibt von diesen Spielen? Strahlende und strauchelnde Athleten. Und die Resilienz eines Ukrainers.

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