SZ 28.01.2026
16:02 Uhr

(+) Sachsen-Anhalt: Der Neue sollte sein schönes Ergebnis nicht persönlich nehmen


Sven Schulze erhält bei seiner Wahl zum Ministerpräsidenten mehr Stimmen, als sein großer Vorgänger es je geschafft hatte. Offenbar haben etliche Abgeordnete begriffen, worum es an diesem Mittwoch letztlich ging.

(+) Sachsen-Anhalt: Der Neue sollte sein schönes Ergebnis nicht persönlich nehmen
Jetzt hat er was zu lachen: Sven Schulze (CDU), neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, am Mittwoch nach seiner Wahl im Landtag. (Foto: Ronny Hartmann/AFP)

In Sachsen-Anhalt ist es am Mittwoch nicht nur noch mal gutgegangen. Es ist sogar viel besser gegangen, als zu erwarten war. Der neue Ministerpräsident von der CDU hat es gleich im ersten Wahlgang geschafft, sogar mindestens zwei Stimmen aus der Opposition hat er bekommen. Es war ja viel darüber geredet worden, ob sein Vorgänger Reiner Haseloff („unser Landesvater“, wie ihm der Landtagspräsident nachrief) seine großen Schuhe nicht viel zu spät übergeben hat, nur sieben Monate vor der Landtagswahl. Doch ein Ergebnis wie nun Sven Schulze hat der nie geschafft. Beim ersten Mal vor fünfzehn Jahren versagten ihm zehn Abgeordnete seiner Koalition die Stimme, die beiden Male danach musste Haseloff gar in den zweiten Wahlgang. Sven Schulze war nie in der Lage, überschätzt zu werden. Ist er also unterschätzt worden?

In mehreren Bundesländern wird gewählt, die AfD rechnet sich Chancen auf ein Ministerpräsidentenamt aus. Doch beim Wahlkampfauftakt zeigen sich auch viele Probleme.

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