|
16.12.2025
18:02 Uhr
|
Im Juli 2024 explodierten drei Pakete, die für europäische Frachtflüge vorgesehen waren. Nun werfen Ermittlungen in Deutschland die Frage auf, ob weitere Anschläge geplant waren.

Löscharbeiten am Flughafen Leipzig: Im Juli 2024 hatte sich hier ein Paket entzündet. (Foto: NDR/WDR/SZ)
Die Xantener Straße in Berlin schafft es nur selten in die Nachrichten. Gleich um die Ecke liegt der Kurfürstendamm, die historische Flaniermeile läuft der ruhigen Nebenstraße in aller Regel den Rang ab. Auch von einer Hausdurchsuchung dort erfuhr die Öffentlichkeit im vergangenen Sommer erst einmal nichts. Dabei ging es um Ermittlungen, die inzwischen mehr als zehn Länder beschäftigen.
Sie sind leicht zu finden, billig – und entbehrlich, wenn sie auffliegen: Russlands sogenannte Wegwerfagenten verunsichern den Westen. Mit Paketbomben in DHL-Flugzeugen hätten sie beinahe eine Katastrophe verursacht. Eine Recherche von SZ, NDR und WDR beleuchtet das Sabotagesystem des Kreml aus Drahtziehern, Mittelsmännern und Handlangern.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Gutscheine: