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13.10.2026
14:43 Uhr
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Zur Bundeswehr pflegt der Grünen-Politiker schon lange eine besondere Nähe. Als Ministerpräsident des kriselnden Autolandes Baden-Württemberg setzt er nun auf Rüstung als Standortfaktor.

Als Bundeslandwirtschaftsminister absolvierte Cem Özdemir im Frühjahr 2023 eine viertägige Wehrübung bei der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover.
Henning Scheffen/IMAGO
Am Stand von Diehl Defence gibt es Barhocker aus Paletten, Postkarten mit dem Spruch „MAKE IT WORK“ und ein olivgrünes Modell des Flugabwehrsystems Iris-T SLM. Der grüne Ministerpräsident Cem Özdemir inspiziert das Modell sehr ausgiebig. Sein Blick schweift über den Radarsensor und die weiße Rakete, die aus einem Startcontainer herausragt. Noch mehr als die technischen Details interessiert ihn aber die Frage, was für die Industrie zurzeit wichtiger sei: schnelle Produktion oder der nächste technologische Schritt? „Wir brauchen Masse und Klasse zugleich“, antwortet ein Vertreter des Herstellers. Cem Özdemir nickt und sagt: Man werde das Gespräch bald vertiefen. Im Januar 2027 will er die Firma am Standort Überlingen besuchen.
Seit ein Gutachter die Aussagekraft der eigenen Prüfung anzweifelt, schöpfen die Gegner neue Hoffnung. Sie fokussieren sich nun auf die Verhinderung des nächsten Milliardenprojekts.
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