SZ 28.11.2025
16:09 Uhr

(+) Rentenpaket: Merz und Klingbeil geben Rentenrebellen zwei Versprechen


Die Koalition bleibt bei ihrem umstrittenen Rentenpaket, kündigt aber Reformen an.  Die kritischen jungen Abgeordneten sollen eingebunden werden.

(+) Rentenpaket: Merz und Klingbeil geben Rentenrebellen zwei Versprechen
Halten an ihrem Gesetzentwurf fest: Zufriedene Gesichter bei CSU-Chef Markus Söder, Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil (von links). (Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP)

Wochenlang hat er vor sich hin geköchelt, der Rentenstreit in der schwarz-roten Koalition. In der Nacht zum Freitag haben sich die Spitzen von Union und SPD nun auf einen Vorschlag verständigt, der einen Schlusspunkt markieren soll. Die Jungen in der Unionsfraktion, die bislang ihre Zustimmung zum geplanten Rentenpaket hartnäckig verweigern, sollen mit zwei Versprechen dazu gebracht werden, ihren Widerstand aufzugeben: Zum einen soll es im kommenden Jahr eine grundlegende Rentenreform geben. Außerdem sollen die Jungen in einer geplanten Rentenkommission eine zentrale Rolle erhalten.

Die Operation „Rebellen bändigen“ beginnt für Friedrich Merz schon früh am Tag, und je länger der dauert, desto deutlicher wird: Zufrieden sind die 18 jungen Unionsabgeordneten mit den Rentenbeschlüssen nicht. Es kann nächste Woche eng werden.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: