SZ 13.10.2026
15:06 Uhr

(+) Reformpolitik: „Ich habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden“


Beim Arbeitgebertag beharrt Friedrich Merz auf Tempo bei den Sozialreformen, dem neuen Arbeitsminister Alexander Schweitzer gibt er gleich einen Arbeitsauftrag mit. Korrekturwünsche der SPD weist er entschieden zurück.

(+) Reformpolitik: „Ich habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden“

Für den neuen Arbeitsminister hat Friedrich Merz gleich mal eine Botschaft zur Amtsübernahme. Alexander Schweitzer solle nach seiner ersten Kabinettssitzung Mittwochmittag gleich mit der Arbeit anfangen. Und zwar „so schnell und so zügig“, dass die Gesetzentwürfe, die die Koalition verabredet habe, „so schnell wie möglich ins Kabinett bekommen“, sagt der Kanzler. Idealerweise sei der Gesetzentwurf zur Rente dann schon mit den Bundestagsfraktionen und den Bundesländern abgestimmt – also mit den Gruppen, in denen sich wachsender Widerstand formiert. „Und wenn das erreicht wird in diesem Jahr, dann hat er seinen Job gemacht“, sagt Merz. Die Rentenreform will der CDU-Politiker bis Ende des Jahres im Kabinett und im ersten Quartal 2027 verabschiedet sehen.

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