SZ 01.01.2026
12:05 Uhr

(+) Rechte von Menschen und Natur: „Wir stehen am Abgrund und müssen lernen, die Stimmen der Natur zu hören“


Der Filmemacher und Journalist Claus Biegert engagiert sich seit Jahrzehnten für indigene Völker Nordamerikas. Ein Gespräch über das „I-Wort“, Uran-Abbau und Ökosysteme als Rechtspersonen.

(+) Rechte von Menschen und Natur: „Wir stehen am Abgrund und müssen lernen, die Stimmen der Natur zu hören“

Der Autor Claus Biegert, geboren 1947 in Murnau am Staffelsee, gehörte zu den ersten deutschen Journalisten, die sich mit den Rechten der Indigenen in den USA befassten. Sein Buch „Seit zweihundert Jahren ohne Verfassung. USA: Indianer im Widerstand“ (Rowohlt) von 1983 wurde zu einem Klassiker des Genres. Biegert, der lange auch für den BR arbeitete, verfasste zahlreiche weitere Bücher und drehte Filme, die sich unter anderem mit den verheerenden Folgen des Uranabbaus für indigene Völker befassten. Er erhielt für sein Werk mehrere Auszeichnungen. Claus Biegert lebt am Staffelsee, in einem schönen alten Haus, in dem er seine Gäste empfängt. Er ist ein freundlicher und konzentrierter Gesprächspartner.

Alle lesen Fantasy-Romane, aber wenn einer sich wirklich auf die Flucht aus der Realität versteht, dann César Aira. Sein Roman „Der Hase“ zeigt: Er muss endlich den Literaturnobelpreis bekommen.

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