SZ 18.01.2026
15:55 Uhr

(+) Real Madrid: Das Bernabéu füllt sich mit Wut und heiligem Zorn


Pfiffe für Spieler wie Vinícius Jr. oder Bellingham, aber vor allem Protest gegen Präsident Florentino Pérez: Bei Real entlädt sich der riesige Ärger über den Vereinsboss, der das Publikum zuletzt immer wieder verprellte.

(+) Real Madrid: Das Bernabéu füllt sich mit Wut und heiligem Zorn
Reals Präsident Florentino Pérez (Mitte) bekan vom Anhang im eigenen Stadion zuletzt kein gutes Zeugnis ausgestellt. (Foto: Ana Beltran/Reuters)

Die Stimmung in Estadio Santiago Bernabéu gilt nicht wenigen Fans als verbesserungswürdig. Vor allem jenen, die zum Fußball gehen, weil sie sich in einem Stadion gern selbst vergessen. Sie fühlen sich durch das Ambiente im durchaus begüterten Stadtteil Chamartín an Theater- oder Opernhäuser erinnert, an Kinos oder Hörsäle, nicht an das raue Klima von Fußball-Kampfbahnen. Allein schon deshalb war das, was sich am Samstag beim Ligaspiel gegen Levante abspielte, bemerkenswert: Das Bernabéu füllte sich mit Wut und heiligem Zorn. „Historische Rüge“, schrieb Marca. Es gab Pfiffe für Vinícius Jr., für den Ex-Dortmunder Jude Bellingham und für Federico Valverde, vereinzelt sogar für Kylian Mbappé. Vor allem aber, und das kann man für nachgerade neu halten, auch für Vereinsboss Florentino Pérez.

Es knirschte schon lange, aber der Zeitpunkt der Trennung ist doch überraschend: Eine Niederlage im Supercup gegen Barcelona beendet Xabi Alonsos kurze Zeit als Trainer von Madrid. Sein Nachfolger kommt aus Reals zweiter Mannschaft.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: