SZ 19.02.2026
17:13 Uhr

(+) Raumfahrt: „Das ist ein Geoengineering-Experiment, das nie jemand machen wollte“


Eine abstürzende Space-X-Rakete hat eine Wolke aus Lithium erzeugt. Das wird in Zukunft wahrscheinlich häufiger passieren. Die Folgen sind nicht abzusehen.

(+) Raumfahrt: „Das ist ein Geoengineering-Experiment, das nie jemand machen wollte“

Am 19. Februar des vergangenen Jahres stürzte eine Falcon-9-Rakete der Firma Space-X ab und verglühte teilweise in der Atmosphäre. Es war ein unkontrollierter Wiedereintritt, weswegen er nicht wie vorgesehen über dem Pazifik, sondern über Mitteleuropa stattfand – ein Tank landete in Polen. Forschende haben nun die chemischen Spuren dieses Ereignisses untersucht. Das Team um Robin Wing und Gerd Baumgarten vom Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) hat dabei festgestellt, dass die Lithium-Konzentration in 100 Kilometer Höhe nach dem Wiedereintritt um ein Zehnfaches erhöht war. Ihre Daten haben sie in einer Studie im Fachjournal Communications Earth & Environment veröffentlicht.

So geht es nicht weiter: Der Müll im Weltall gefährdet Astronauten und Satellitendienste. Nun soll aufgeräumt werden, mit Harpune, Netz oder Greifarm. Doch das allein wird nicht reichen.

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