Dass es kein normales Spiel gewesen sein konnte, war schon an der Nachspielzeit abzulesen, die auf der Anzeigentafel erschien, als der Schiedsrichter abpfiff. Dreizehn Minuten, sieben Sekunden. Und allein das, was in dieser Extra Time der Champions-League-Playoff-Partie zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid geschah, hätte genug Stoff für ausufernde Betrachtungen hergegeben. Zum Beispiel: dass Aurélien Tchouaméni, Mittelfeldspieler Madrids, nach dem Versuch, einen Eckball auszuführen, entsetzt zum Referee lief und ihm einen Premium-Vaporizer reichte, der von den Rängen auf den Rasen geworfen worden war, im Wert von Dutzenden Euro.
