Es gibt Dinge, von denen kann man sich nicht vorstellen, dass sie wirklich passiert sind. RTL zum Beispiel: Dass der Kölner Privatsender vor 30 Jahren Kunstausstellungen, den Videokünstler Nam June Paik oder ein Archiv zur „TV-Kultur“ finanzierte, gehört zu solchen Geschichten. Man glaubte damals an die Macht des Fernsehens und an die Kraft, mit Sponsoring ein gewisses Schmuddel-Image bekämpfen zu können – zumal RTL zu dieser Zeit betont auch auf seriöse Informationssendungen setzte.
