SZ 23.02.2026
17:53 Uhr

(+) Psychologie: „Das nehmen wir mal mit“


In der Wirtschaftswelt wimmelt es vor Jargon und inhaltsleeren Begriffen. Psychologen haben untersucht, welche Menschen für diesen effektheischenden Wortsalat besonders empfänglich sind.

(+) Psychologie: „Das nehmen wir mal mit“
Der synergetische Blick auf unsere Thought Leadership wird sicherstellen, dass wir nachhaltig unseren Fokus stärken, alles klar? (Foto: IMAGO/Yuri Arcurs peopleimages.com/IMAGO/peopleimages.com)

Wenn die Change-Managerin zum Call bittet oder der CEO ein Townhall-Meeting mit der ganzen Company anberaumt, sollten ehrgeizige Angestellte diese Gelegenheit als Chance begreifen. Hier bieten sich eine Bühne und die Möglichkeit, darauf zu performen. Am Ende des Tages folgt daraus der Imperativ, sich unbedingt zu Wort zu melden, sich ins Rampenlicht zu stellen und sich so für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der Inhalt der Ausführung spielt eine nebensächliche Rolle. Lieber viel reden und nichts sagen als schweigen und die Bühne der Konkurrenz überlassen. Der Jargon des Business-Sprechs enthält unzählige Bullshit-Begriffe, mit denen sich ein pseudoschlauer Wortsalat anrichten lässt.

Intelligenz und Bildung schützen nicht davor, seltsame Ansichten zu vertreten und die Welt mit verzerrtem Blick zu betrachten. Im Gegenteil. Warum besondere kognitive Fähigkeiten das Denken sogar erst recht auf Abwege führen können.

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