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24.02.2026
16:13 Uhr
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Laut Anklage prellte der 58-Jährige seinen Arbeitgeber über Jahre mit fingierten Rechnungen, um sich seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Auf seinen Prozess musste er neun Jahre warten.

Ein ehemaliger IT-Chef des Feinkostunternehmens Dallmayr muss sich vor Gericht verantworten. (Foto: Lorenz Mehrlich)
Es ist ein ziemlich lapidarer Satz, den Luka T. (Name geändert) da vorbringt: „Meine Frau und ich konnten nicht besonders gut mit Geld umgehen.“ Das wäre dann die Erklärung dafür, dass der ehemalige IT-Chef der Firma Dallmayr laut eigenen Worten auf die Idee kam, seinem Arbeitgeber insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro quasi aus der Kaffeekasse abzuzweigen. Bei der Finanzierung seines durchaus luxuriösen Lebensstils waren dem 58-Jährigen zwei Freunde behilflich. Sie stellten mit ihren Firmen fingierte Rechnungen – und sitzen nun auch auf der Anklagebank vor der 4. Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München I und gestehen reumütig.
Yong T. gesteht nach langem Schweigen, wie er seine Freundin narkotisiert, vergewaltigt und gefilmt hat – und ergeht sich in immer neuen Rechtfertigungen. Der 27-Jährige ist offenbar nicht allein. Die Ermittlerinnen sprechen von einer unfassbaren Dimension des Missbrauchs.
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