SZ 08.01.2026
12:43 Uhr

(+) Prozess in Hamburg: Er nannte sich „White Tiger“


Shahriar J. soll im Internet Kinder mit netten Chatnachrichten angelockt haben. Als sie ihm vertrauten, soll er sie gequält und einen Jungen in den Suizid getrieben haben. Und er war nicht allein – sondern Teil eines riesigen Netzwerks.

(+) Prozess in Hamburg: Er nannte sich „White Tiger“

Er führte ein Leben, das Erfolg versprach. Shahriar J., ein schlaksiger junger Mann, wohnte bei seinen Eltern in einer guten Gegend Hamburgs, wo die Häuser große Fenster haben, weiße Fassaden und hohe Zäune davor. Sein Vater, ein Unternehmer, war mit seiner Familie nach Hamburg gezogen, um den beiden Söhnen dort eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Shahriar J., der jüngere der beiden, studierte hier Medizin.

Hinter vielen der Bombendrohungen gegen Schulen und öffentliche Gebäude soll eine Gruppe von Jungen stecken, die im Internet Menschen quält und Angst verbreitet – weil sie im echten Leben alles andere als allmächtig sind. Ein Blick in die Dunkelheit.

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