SZ 14.01.2026
12:12 Uhr

(+) Proteste in Iran: Sie zeigen einen Mut, der den meisten Menschen zum Glück fremd sein darf


Die Iranerinnen und Iraner gehen zu Tausenden auf die Straße und riskieren es, festgenommen, gefoltert, gehängt oder erschossen zu werden. Weil sie nach etwas streben, das größer ist als ihre Angst.

(+) Proteste in Iran: Sie zeigen einen Mut, der den meisten Menschen zum Glück fremd sein darf
Unter Lebensgefahr demonstrieren diese Menschen am 9. Januar in den Straßen von Teheran. (Foto: AP)

Es gibt viele Romane und Filme, in denen die Helden einen Mut aufbringen, zu dem kaum ein Mensch fähig ist. Und die Frage, ob einem selbst solch ein Mut innewohnt, müssen die meisten zum Glück nicht beantworten. Denn die Geschichte spielt ja in der Fiktion, und in der Fiktion dürfen Helden ruhig größer sein als im echten Leben. Gerade aber spielt sich eine solche Geschichte in der Realität ab – und sie ist noch nicht auserzählt. Der Mut, den es die Iranerinnen und Iraner kostet, gegen ihr Regime auf die Straße zu gehen, ist einer, der auch jeden Menschen fernab dieses großen Landes innehalten lassen muss.

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