SZ 30.07.2026
14:54 Uhr

(+) Proteste: Irans Volk lässt sich nicht zum Schweigen bringen


Während das iranische Regime Krieg gegen die USA führt, unterdrückt es Proteste und lässt Demonstranten hinrichten. Trotzdem leisten manche Menschen Widerstand – sogar im Todestrakt.

(+) Proteste: Irans Volk lässt sich nicht zum Schweigen bringen
In Iran – hier auf einem Bild vom Januar – wird weiter gegen das Regime demonstriert. AP/AP

Es ist eines der Handyvideos, die es aus dem Gefängnis in die sozialen Medien geschafft haben. Am neunten Tag des Hungerstreiks in Ghezel Hesar, dem größten Knast der Islamischen Republik Iran, westlich von Teheran. Ein Mann ruft: „Hört unsere Stimmen, bevor es zu spät ist!“ Niemand wird erfahren, wie das Video nach draußen gelangt ist. Dank dieser Videos erfährt die iranische Öffentlichkeit gerade von dem Streik, von dem Protest am unwahrscheinlichsten Ort: im Todestrakt. Sie sitzen auf dem Boden, die Gefangenen, sie halten Pappschilder in den Händen: Nein zu den Hinrichtungen.

Israels Premier Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump marschierten zunächst Seite an Seite. Doch das Verhältnis hat sich merklich abgekühlt. Was heißt das für den Krieg gegen Iran?

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