SZ 01.01.2026
12:05 Uhr

(+) Preise: „Jetzt ist die Welt instabil“


Die Inflation bereitete in den vergangenen Jahren vielen Verbrauchern Sorgen. Für 2026 rechnen Ökonomen nun mit weitgehend stabilen Preisen – die weltpolitischen Spannungen könnten das allerdings ändern.

(+) Preise: „Jetzt ist die Welt instabil“
Zölle, Lieferketten, Konjunktur: All das hat Auswirkungen darauf, wie viel Geld Verbraucher für Alltagsprodukte ausgeben müssen. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Sie liegen oft daneben, aber dennoch wagen es Ökonomen zum Jahreswechsel, die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu prognostizieren. Das Wirtschaftsleben gehorcht keinem mathematischen Gesetz, aber mit Daten aus der Vergangenheit lässt sich zumindest zu einem gewissen Grad die Entwicklung volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen vorhersagen. Bei der Inflation ist das mittlerweile besonders schwierig. Im Dezember hat die EZB den Leitzins unverändert bei 2,0 Prozent belassen, die durchschnittliche Inflation für 2025 wird auf 2,1 Prozent geschätzt, für 2026 prognostiziert die Notenbank 1,9 Prozent. Das sind eigentlich gute Aussichten. Dennoch warnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde: „Wir sind demütig, denn die Unsicherheit ist immer noch groß.“

Eine Reise zu den wichtigsten Passagen im globalen Schiffsverkehr und den Konflikten, die die Weltwirtschaft bedrohen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: