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02.12.2025
15:43 Uhr
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Der staatliche Postdienst stellt von 2026 an die Briefzustellung ein und konzentriert sich aufs Paketgeschäft. Auch in Deutschland sinken die Briefmengen – aber es gibt einen entscheidenden Unterschied.

Briefkästen in Kopenhagen: Die dänische Post baut gerade alle Kästen im Land ab. (Foto: sergiodv/IMAGO/Panthermedia)
Es ist ein radikaler Schritt: In Dänemark hängt der Staatskonzern Postnord die hübschen roten Briefkästen ab. Vom neuen Jahr an wird die Firma, die der schwedischen und dänischen Regierung gehört, keine Briefe mehr annehmen und zustellen. Postnord baut deswegen ein Drittel der 4500 Jobs ab. Die übrigen Beschäftigten sollen sich auf das wachsende Paketgeschäft konzentrieren. Das Management begründet das Aus für die Briefe damit, dass Dänemark eines der am stärksten digitalisierten Länder der Welt sei. Die Bürger brauchen Formulare und Geschäftsschreiben nicht mehr in Papierform – daher sank die Zahl der Briefe seit der Jahrtausendwende um 90 Prozent.
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