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11.02.2026
14:31 Uhr
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Nach Bruce Springsteen, „Pink Floyd“ und „Queen“ hat nun auch Britney Spears die Rechte an ihrer Musik verkauft. Details zum Deal sind noch nicht bekannt, als sicher gilt aber: Viel Geld wird fließen.

Britney Spears hat die Rechte an ihrer Musik an den Musikverlag Primary Wave verkauft, wie das amerikanische Nachrichtenportal TMZ berichtet. Details zum Deal sind noch bekannt, weder Spears noch Primary Wave haben sich bisher zu den Berichten äußern wollen.
Unter anderem ist noch nicht klar, welche Rechte Spears überhaupt verkauft hat. Als Songwriterin wird sie bei fast 40 ihrer Songs gelistet, ihre größten Hits wie „Toxic“, „Hit Me Baby One More Time“ oder „Oops I Did It Again“ fallen aber nicht darunter.
Auch die genau Summe, die das Geschäft Spears einbringen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Laut den Informationen von TMZ soll es sich aber um einen Deal von ähnlicher Größenordnung handeln, wie Justin Bieber ihn 2023 abgeschlossen hatte. Er verkaufte damals die Rechte an seinen Songs an Hipgnosis Songs Capital für 200 Millionen Dollar, umgerechnet rund 168 Millionen Euro.
Britney Spears ist längst nicht die erste Musikerin, die ihre Musikrechte an einen großen Verlag abtritt. Sony Music sicherte sich 2024 die Rechte an den Songs von Pink Floyd für 400 Millionen Dollar, für den Katalog von Queen sollen sie sogar eine Milliarde britische Pfund bezahlt haben. Und auch Primary Wave, die sich nun die Rechte an den Songs von Spears gesichert haben, haben seit 2016 ordentlich eingekauft. Sie halten unter anderem Rechte an Songs von Prince, Bob Marley und Fleetwood-Mac-Sängerin Stevie Nicks.
Mit „Hit Me Baby One More Time“ wurde Spears 1998 schon mit 16 Jahren zum internationalen Popstar. In den folgenden Jahren entwickelte zu einer der erfolgreichsten Musikerinnen aller Zeiten und verkaufte 150 Millionen Platten, darunter sechs Nummer-eins-Alben.
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In den vergangenen Jahren rückte vor allem der Rechtsstreit mit ihrem Vater ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Fast 14 Jahre lang hielt er eine juristische Vormundschaft über seine Tochter. Dadurch habe er ihr Leben völlig kontrolliert, berichtet Spears in ihrer 2023 erschienen Autobiografie: „The Woman In Me“. Sie habe sich eingesperrt gefühlt, sei zum Arbeiten gezwungen worden und über keinen Aspekt ihres Lebens selbst entscheiden dürfen.
Ihr letzter Liveauftritt war im Jahr 2018. Seitdem hatte sie vereinzelt Songs mit anderen Künstlern veröffentlicht, ein eigenes Projekt dürfte von ihr aber kaum zu erwarten sein. Gerüchte über neues Album dementierte die inzwischen 44-Jährige 2024 mit den Worten, sie werde „nie in die Musikindustrie zurückkehren“.
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