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26.01.2026
14:44 Uhr
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Wie ist es, im Jahr 2026 als trans Frau in den USA zu leben? Begegnung mit der jüdischen Sängerin Ezra Furman, die sich fragt, wen die ICE-Beamten als Nächstes jagen.

Sängerin Ezra Furman: „Es ist ein verdammter dystopischer Film.“ (Foto: Eleanor Petry)
Es surrt in der Luft vor Energie. Und das, obwohl es noch ein paar Stunden dauern wird, bis Ezra Furman, die Fender-Telecaster-Gitarre im Anschlag und ein ganzes Universum an Emotionen in der Seele, bei ihrem ausverkauften Konzert in München so viel Druck ablassen wird, dass man eine Ezra-Furman-förmige Dampfwolke im Nachthimmel über dem „Technikum“ zu erkennen meint. Vorerst surrt aber nur der Minikühlschrank in diesem Schuhschachtelbüro mit grauem Teppichboden, in dem man sie im eng getakteten Zeitplan zwischen Ankommen, Ausladen und Soundcheck am Mittag zum Interview trifft.
Das Gebrüll der Populisten und jener, die es werden wollen, macht junge Menschen krank, legt eine Studie nahe. Wem das egal ist: Die Zukunftsfähigkeit des Landes dürfte es auch weiter schwächen.
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