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25.02.2026
15:57 Uhr
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Die Vermischung von Bericht und Kommentar in „jungem“ TV-Investigativjournalismus ist inzwischen die Norm. Wie das bei politischen Themen schiefgehen kann, zeigt ein ARD-Beitrag über rechte Frauen.

Junge Frauen, die Sticker kleben und auf Demos gehen. Die tanzen und Karaoke singen. „Ich finde, das sieht nach Gemeinschaft aus und nach Spaß“, sagt die Reporterin. Aber dann wischt sie weiter auf ihrem Handy. Schon wummert ein düster-gehetzter Technobeat los, den man häufiger hört bei dieser Art von Reportage. Deutschlandfahnen sind jetzt zu sehen. Rosa Sturmhauben. Frauen, die „Remigration“ fordern.
Die Geschichte von Gisèle Pelicot bewegt die Welt. Doch sie ist kein Einzelfall: Im Internet existiert ein Netzwerk, in dem solche Taten hunderttausendfach geplant und bejubelt werden – das ist längst bekannt. Wo bleibt die Empörung?
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