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25.01.2026
12:15 Uhr
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Künftig soll nur noch der Medizinische Dienst und nicht mehr die Heimaufsicht Bayerns Pflegeheime überprüfen. Das soll Bürokratie vermeiden. Aber bleibt der Schutz der Alten und Schwachen gewahrt?

Wie gut werden die Menschen in Bayerns Pflegeheimen versorgt? Die Kontrolle dessen soll vereinfacht werden. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Die Staatsregierung will die Kontrollen in Pflegeheimen reduzieren. Bislang kommt sowohl der Medizinische Dienst Bayern als auch die bei den Landratsämtern angesiedelte Heimaufsicht regelmäßig in Senioreneinrichtungen vorbei. Künftig soll diese Routineprüfungen nur noch der Medizinische Dienst machen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der SZ auf Anfrage mit. Die Heimaufsicht führe aber weiter anlassbezogene Prüfungen durch. Das heißt, die Prüfer vom Landratsamt kommen künftig noch, wenn es konkrete Missstände oder Beschwerden gibt.
Maximal fünf Minuten dürfen vergehen, bis das Personal nach einem klingelnden Bewohner sieht, befand die Heimaufsicht in Würzburg. Ist das zu schaffen? Über einen Gerichtsstreit und die Frage, was gute Pflege wirklich ausmacht.
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