SZ 04.12.2025
16:49 Uhr

(+) Parteien: Der Nachwuchs war früher einfach der Nachwuchs. Jetzt ist er ein Machtfaktor


Die Junge Gruppe in der Unionsfraktion fordert den Kanzler heraus. Aber eigentlich müssten sich Organisationen wie die Junge Union, aber auch Jusos und Grüne Jugend, um etwas ganz anderes kümmern.

(+) Parteien: Der Nachwuchs war früher einfach der Nachwuchs. Jetzt ist er ein Machtfaktor
Der Rentenrebell: Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, und seine Mitstreiter fordern den Kanzler heraus. (Foto: Nadja Wohlleben/Getty Images)

Die Frage, welchen Einfluss die Jungen in der Politik haben, beantwortet seit Wochen jede Nachrichtensendung: Die „Junge Gruppe“ der Unionsfraktion im Bundestag treibt die schwarz-rote Koalition des Kanzlers Friedrich Merz vor sich her. Die Meldungen darüber machten Schlagzeilen, fast so groß wie die vom Ukraine-Krieg. Die Junge Gruppe trieb dieses Treiben bis an den Rand des Koalitionsbruchs. So etwas gab es in dieser Form in der bundesdeutschen Politik noch nie. Es ist dies ein neuer aufsehenerregender Ausdruck der zunehmenden politischen Fragmentierung.

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