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09.09.2026
13:07 Uhr
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2018 wurde die Heimatstadt unserer Autorin zum Symbol für rechte Gewalt im Osten. Sie hat selbst ausländische Wurzeln, war damals 15 und wollte nur eines: weg. Heute glaubt sie mehr denn je an ihre Heimat – trotz des AfD-Erfolgs im Nachbarbundesland.

In den vergangenen Jahren wurde der Brühl in Chemnitz zu einem attraktiven Wohngebiet umgestaltet mit neuen Geschäften, Cafés, Galerien und kulturellen Freiräumen.
Foto: härtelpress/IMAGO
„Was hat das mit mir zu tun? Ich bin in Sachsen. Ich bin Chemnitzerin!“, empört sich meine Freundin Nayma, als ich sie einen Monat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nach ihrer Prognose frage. Erst lache ich, dann merke ich, wie selbstverständlich auch ich aus einem Bundesland wieder „den Osten“ gemacht habe.
Seinetwegen wollen plötzlich auch Jugendliche ins Klavierkonzert: Klassik-Influencer Louis Philippson begeistert nicht nur am Flügel, sondern auch auf Social Media. Ein Gespräch über Handys im Konzert, Motivation und Vorurteile über Pianisten.
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