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10.12.2025
07:06 Uhr
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Wenn in Oslo am Mittag der Friedensnobelpreis übergeben wird, sollte die Trägerin eigentlich dabei sein. Doch María Corina Machado kann nicht kommen – wegen der Drohungen der autoritären Führung in ihrer Heimat Venezuela.

Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado auf einem Archivbild. Bei einer Ausreise nach Oslo hätte sie damit rechnen müssen, verhaftet zu werden. (Foto: HANDOUT/AFP)
Zwei Monate nach der Vergabe der diesjährigen Nobelpreise sollen heute die Preisträger geehrt werden. Zwölf Wissenschaftler sowie der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai, der die Auszeichnung für Literatur zugesprochen bekam, werden in Stockholm erwartet, die Friedensnobelpreisträgerin in Oslo. Doch die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado kann nun doch nicht kommen. Zu riskant wäre eine Reise nach Norwegen angesichts von Drohungen der autoritären Führung in Venezuela.
Die Oppositionspolitikerin María Corina Machado soll diese Woche in Oslo den Friedensnobelpreis erhalten, weil sie Proteste gegen Diktator Maduros Wahlfälschung organisierte. Ob das Regime sie zur Preisverleihung reisen lässt?
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