SZ 08.02.2026
13:54 Uhr

(+) Olympia-Abfahrt: Lindsey Vonn hat die Grenzlinie zu oft überschritten


Die US-Amerikanerin hat ihr Schicksal herausgefordert – und verloren. Ihr schwerer Sturz auf der Olympia-Abfahrt taugt als Warnung.

(+) Olympia-Abfahrt: Lindsey Vonn hat die Grenzlinie zu oft überschritten
Bedrückende Bilder: Lindsey Vonn wird nach ihrem schweren Sturz im Helikopter abtransportiert. (Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa)

Am Ende hat ein rotes Tor die Erkenntnis darüber gebracht, wo die Grenzen liegen. In Lindsey Vonns gesamter Karriere war es immer darum gegangen, auszutesten, wo Risikobereitschaft zu Draufgängertum wird und wo Draufgängertum zu Fahrlässigkeit. Lindsey Vonn hat sich beständig in diesen Grenzbereichen bewegt – das hat sie zu dem gemacht, was sie ist: Olympiasiegerin, Gewinnerin von acht WM-Medaillen und 84 Weltcup-Rennen. Zwischen all den Siegen stürzte Vonn immer wieder und verletzte sich schwer. Manchmal war in den vergangenen Monaten fast in Vergessenheit geraten, wie es überhaupt dazu kam, dass heute eine Teilprothese in ihr Knie geschraubt ist und die Winterspiele in Italien ihr Comeback krönen sollten. Vor dem Comeback lag ihr erstes Karriereende – es war das Ergebnis von mehr als zwei Dekaden Skifahren ohne Rücksicht auf Verluste.

Lindsey Vonn will trotz ihres Kreuzbandrisses bei Olympia starten. Kann sie damit überhaupt konkurrenzfähig sein? Und könnten auch Hobbyskifahrer mit dieser Verletzung weitercarven? Ein Gespräch mit dem Kniespezialisten Manuel Köhne.

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