SZ 16.02.2026
14:19 Uhr

(+) Olympia: Die Amerikanerin, deren Start durch Manipulation verhindert wurde


Eine Kammer des Weltverbands urteilt: Katie Uhlaender  verpasste die Olympia-Qualifikation durch Wettkampfmanipulation der Konkurrenz. Teilnehmen darf sie trotzdem nicht. Wie kann das sein?

(+) Olympia: Die Amerikanerin, deren Start durch Manipulation verhindert wurde
Katie Uhlaender verpasste ihre sechsten Olympischen Spiele um wenige Qualifikationspunkte. (Foto: Daniel Schönherr/Gepa Pictures/Imago)

Die Anreise zu ihren sechsten Olympischen Winterspielen hatte sich die Skeletonfahrerin Katie Uhlaender etwas anders vorgestellt. Statt sich vorab mit der neuen Olympiakollektion der US-Mannschaft einzudecken, ins Olympische Dorf einzuziehen, die Eröffnungsfeier zu genießen, erhielt Uhlaender drei Tage, nachdem die Spiele begonnen hatten, die frohe Kunde, dass sie nun doch nach Cortina d’Ampezzo reisen durfte, an die Stätte der Skeletonrennen. Sie warf alle (notdürftig gewaschenen) Kleider in einen Koffer, rauschte fünf Stunden per Auto von Lake Placid nach Boston, dann per Flug nach Italien. Dort traf sie aber nicht als Teilnehmerin ein, sondern als Zuschauerin – der dänische Verband hatte sie spontan eingeladen, als Geste der Wiedergutmachung. „Das“, sagt Uhlaender, wenn man sie in diesen Tagen anruft, „hat mir definitiv dabei geholfen, den Kummer zu verarbeiten.“

Der Milliardär Johan Eliasch, IOC-Mitglied und Präsident des Ski-Weltverbands Fis, kommt in den Epstein Files vor. Er selbst sagt: Es gab keinen Kontakt. Die Dokumente legen eine andere Geschichte nahe.

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