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04.03.2026
17:43 Uhr
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ARD und ZDF haben entschieden, welche Sender zum Jahreswechsel eingespart werden sollen. Das Ergebnis lässt erahnen, welche Befindlichkeiten eine Rolle gespielt haben – und ist trotzdem Grund für vorsichtigen Optimismus.

Er sieht sich vor außerordentlich komplexen Problemen: ARD-Vorsitzender und HR-Intendant Florian Hager. Michael Kappeler/dpa
Man kann sich als Außenstehender kaum ausmalen, was für ein Kraftakt die Neuordnung der öffentlich-rechtlichen Spartenkanäle für ARD und ZDF gewesen sein muss. Die beiden konkurrierenden Anstalten mussten sich ja nicht nur untereinander einigen, wessen über Jahre aufgebaute und bis aufs Letzte verteidigte Sendermarken geopfert werden, um den neuen Vorgaben der Politik gerecht zu werden. Im Fall der ARD galt es auch, auf Eitelkeiten und Bestandswahrung der einzelnen Rundfunkanstalten Rücksicht zu nehmen – was im Zweifel ein mindestens genauso großes Kunststück ist.
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