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25.01.2026
14:01 Uhr
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Marco Odermatt verpasst denkbar knapp den Abfahrtssieg von Kitzbühel und reagiert ungewohnt emotional. An den Gefühlen des Schweizers ist zu erahnen, was ihm dieses Rennen bedeutet.

Ein zweiter Platz, der sich für ihn wie eine Niederlage anfühlt: Marco Odermatt bei der Siegerehrung nach der Abfahrt von Kitzbühel. (Foto: Leonhard Foeger/Reuters)
Wo wohl diese zehn Hundertstelsekunden liegen, die Marco Odermatts Wochenende bestimmt haben? Am Sonntagmorgen, während drüben am Ganslernhang der Slalom läuft, liegt das Zielgelände der zwei Speed-Disziplinen fast leer da, die Zäune und Werbebanden sind schon abgebaut. Übrig bleiben nur die Reste der Feier am Vorabend. Eine Spurensuche zwischen zerquetschten Bierdosen im Schnee ist unterdessen nicht allzu ergiebig. Odermatts Hundertstelsekunden wären wohl nur weiter oben am Berg zu finden, sowohl die drei aus dem Super-G am Freitag, die den Sieg bedeuteten, als auch die sieben aus der Abfahrt, die ihm die Niederlage brachten. Wenn überhaupt, denn: Das Schicksal liegt nicht unter Bierdosen.
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