SZ 02.03.2026
16:08 Uhr

(+) Nutzung: Greift ein Social-Media-Verbot für Jugendliche zu kurz?


Die Nutzung von Instagram, X und Co. steigt weiter an, allerdings besonders stark bei Älteren. Sind also auch Erwachsene gefährdet von Fake-Inhalten, und sollte der Staat sie davor schützen?

(+) Nutzung: Greift ein Social-Media-Verbot für Jugendliche zu kurz?
Der Kopf gesenkt, das Smartphone in der Hand: Das ist das neue Normal in Deutschlands U-Bahnen. (Foto: Joana Hahn)

Die Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche hat sich in den vergangenen Monaten verselbständigt. Blickten deutsche Politiker vor ein paar Monaten noch skeptisch nach Australien, wo es ein solches Verbot gibt, oder nach Dänemark, wo es zumindest angekündigt ist, überschlagen sich die Parteien mittlerweile mit eigenen Forderungen. Sowohl die SPD als auch die CDU haben sich zuletzt für eine Altersbeschränkung ausgesprochen; können sie auch noch die CSU überzeugen, dürfte der Weg zu einer gesetzlichen Regelung nicht mehr allzu weit sein.

Die SPD will Tiktok, Instagram und ähnliche Plattformen für Kinder verbieten. Für 14- bis 16-Jährige soll es eine „Jugendversion“ geben. Die Union hadert mit ihrer Haltung – zumindest bis zum Parteitag am Wochenende.

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