SZ 13.01.2026
16:38 Uhr

(+) Notenbank: Endlich begehrt einer auf gegen Trump


Der US-Präsident versucht, sich die mächtige Federal Reserve untertan zu machen. Damit riskiert er vor allem eins: Inflation, also steigende Preise.

(+) Notenbank: Endlich begehrt einer auf gegen Trump

Es gibt wenige Berufsgruppen, die ihre Worte so vorsichtig wägen wie Notenbank-Chefs. Vielleicht sogar keine. Denn je nachdem, was die Zentralbankerinnen und -banker sagen, kann es die Märkte in luftige Höhen treiben oder abstürzen lassen. Kein Job für Menschen, die gern mal einen raushauen. Wenn nun aber der Chef der wichtigsten Notenbank der Welt vor die Kamera tritt, um dem Präsidenten seines Landes vorzuwerfen, er überziehe ihn mit falschen Anschuldigungen, dann ist das ein unerhörter Vorgang. Im Fall von Jerome Powell ist es ein Alarmsignal.

Stephen Miller gilt als rechter Fanatiker und Einflüsterer Donald Trumps. Der Vizestabschef steckt offenbar auch hinter dem Wunsch des Präsidenten, Grönland zu annektieren.

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