SZ 03.02.2026
09:27 Uhr

(+) Norwegen: Ein Königshaus, drei Krisen


Von heute an muss sich Marius Borg Høiby unter anderem wegen Vergewaltigung in Norwegen vor Gericht verantworten. Dort bestreitet der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit die schwersten Vorwürfe. Nicht nur seinetwegen steht die Monarchie unter Druck.

(+) Norwegen: Ein Königshaus, drei Krisen
In Norwegens Zeitungen sind die Skandale des Königshauses derzeit im Fokus der Berichterstattung. (Foto: Julia Wäschenbach/picture alliance/dpa)

Es ist 9.32 Uhr, als Marius Borg Høiby zwischen seinen Verteidigern Ellen Andenæs und Petar Sekulić im Gerichtssaal des Bezirksgerichts in Oslo Platz nimmt. Er trägt einen grünen Pullover, eine grüne Hose und eine Brille, so berichten es Journalisten aus dem Saal. Der 29 Jahre alte Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, der aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon stammt, muss sich von diesem Dienstag an unter anderem wegen des Vorwurfs der vierfachen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Das Timing könnte kaum schlechter sein für das norwegische Königshaus: Am Wochenende kam heraus, dass die norwegische Kronprinzessin über Jahre hinweg enge Kontakte zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte. Seitdem sinkt nicht nur das Ansehen Mette-Marits, sondern auch die Zustimmung der Norweger zur Monarchie.

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