SZ 02.02.2026
16:04 Uhr

(+) Nordrhein-Westfalen: Alarmstufe Kot: Mitarbeiter zeigen NRW-Minister Reul an


Geplatzte Rohre und Fäkalien, die von der Decke tropfen: In Wuppertal müssen Polizisten in verrottenden Gebäuden arbeiten. Innenminister Reul wird vorgeworfen, er plane eine viel zu teure Sanierung. Nun wehrt er sich.

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Die Polizistinnen und Polizisten in Wuppertal wissen nie, was sie erwartet: Kommen die Fäkalien von oben? Oder von unten? Sei beides schon vorgekommen, berichten Beamte, die auf dem riesigen Gelände der Polizei an der Müngstener Straße arbeiten. Bereitschaftspolizei, Höhenretter, Taucherstaffel und andere Einheiten sind hier untergebracht, oder, wie es der WDR auf Tiktok zuspitzte: Sie hausen hier. In Gebäuden, in denen es schimmelt, wo es Schädlingsbefall gibt und Duschen unbenutzbar sind. Bei Starkregen drücke es schon mal Fäkalien durch die uralten Rohre hoch und Beamte müssen durch stinkende Pfützen waten, berichtet die örtliche Gewerkschaft der Polizei. Neulich sei in einem Gebäude eine Abwasserleitung geplatzt, sodass die Fäkalien aus der Decke in die Büros tropften.

Der Bankeinbruch von Gelsenkirchen wird eine Woche nach seiner Entdeckung nur rätselhafter. Die Diebe dürften viel mehr erbeutet haben als zunächst vermutet. Immerhin, es gibt Spuren. Aber führen die auch zu den Tätern?

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