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20.01.2026
18:00 Uhr
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Sieben Mitglieder verlassen die Parlamentsfraktion der rechtspopulistischen PVV. Sie wollen die Alleinherrschaft des islamkritischen Parteigründers nicht länger hinnehmen.

„Ein schwarzer Tag“: PVV-Chef Geert Wilders nach der Rebellion in seiner Fraktion. (Foto: JEROEN JUMELET/AFP)
Dieser Dienstag könnte den Anfang vom Ende der großen Karriere von Geert Wilders einläuten. Es ist ein „schwarzer Tag“ für seine Partei, wie Wilders selbst sagte, als er sich am Mittag im Parlament von Journalisten umringt sah. Soeben hatten sieben Politiker angekündigt, die Fraktion von Wilders’ rechtspopulistischer Freiheitspartei (PVV) in der Tweede Kamer – dem Unterhaus – zu verlassen und vorerst auf eigene Faust weiterzumachen.
In den Niederlanden wollen sich drei Mitte-Parteien an einer Minderheitsregierung versuchen. Es ist ein Wagnis mit völlig offenem Ausgang.
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