SZ 09.12.2025
17:57 Uhr

(+) Nicolas Sarkozy: Ach, ich Armer


20 Tage lang war Nicolas Sarkozy im Gefängnis. Offenbar lang genug, um darüber ein Büchlein zu schreiben. Darin beweint er sich selbst und teilt ordentlich aus – doch eine Politikerin kommt auffallend gut weg.

(+) Nicolas Sarkozy: Ach, ich Armer
Bitterernst: Nicolas Sarkozy auf dem Weg ins Gefängnis am 21. Oktober 2025. (Foto: Julien de Rosa /AfP)

Das neue Buch von Nicolas Sarkozy ist da. Ein schmales Werk, große Schrift, noch größere Aufregung darum. Zählt man auch die leeren Seiten ganz vorn und ganz hinten mit, sind es 216 Seiten. Sarkozy hat es in nur drei Wochen geschrieben, von Hand dann noch, mit einem bic, einem Kugelschreiber, auf lose weiße Blätter. Dafür sind 216 Seiten eine ganze Menge, eine Eruption, wie konnte es auch anders sein. Die Seiten 22 bis 29 haben es jedenfalls in sich. Und Seite 72 und 73. Aber dazu gleich.

Der Soziologe Didier Eribon über die Wut der Franzosen auf ihre Regierung, die extreme Rechte in Europa – und warum seine Mutter, eine klassische Arbeiterin, ihr ganzes Leben lang unglücklich war.

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