SZ 02.01.2026
15:01 Uhr

(+) New York: Zohran Mamdani hat seiner Stadt viel, aber nicht zu viel versprochen


Ein bekennender Sozialist wird Bürgermeister der Hauptstadt des Kapitalismus. Was da schiefgehen kann? Allerhand, aber die Art und Weise, wie er den Menschen gegenübertritt, ist schon einmal vorbildlich.

(+) New York: Zohran Mamdani hat seiner Stadt viel, aber nicht zu viel versprochen
Zohran Mamdani legte den Amtseid in einer U-Bahn-Station mit der Hand auf dem Koran ab, den seine Ehefrau Rama Duwaji (rechts) hier in der Hand hält. (Foto: Yuki Iwamura/Yuki Iwamura/AP/dpa)

Die Amtszeit von Zohran Mamdani beginnt mit einer Korrekturmeldung. Wochenlang waren alle, inklusive ihm selbst, davon ausgegangen, dass er zu Beginn des neuen Jahres als 111. Bürgermeister von New York City vereidigt werden würde. Nun haben sie im Stadtarchiv aber noch einmal nachgezählt und festgestellt, dass ein gewisser Matthias Nicoll nicht nur als sechster, sondern kurzzeitig auch noch als achter Bürgermeister gedient hat. Das war im Jahr 1674 und tauchte bislang in der New Yorker Bürgermeisterstatistik nicht auf. Was zum einen bedeuten würde, dass ab dem Jahr 1675 sämtliche Amtsinhaber von der falschen Nummerierung betroffen waren und zum anderen eben heißt, dass Zohran Mamdani nun der 112. Bürgermeister von New York wäre. So oder so ist dies ein denkwürdiger Moment.

Rama Duwaji ist die Ehefrau von Zohran Mamdani, und der Hype um sie hat gerade erst begonnen. Sie ist Künstlerin, politisch, jung und cool – ein Sinnbild des progressiven Amerikas.

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