SZ 26.12.2025
12:00 Uhr

(+) New York: Der Mann, der das Gold hört


Der Goldpreis eilt von einem Rekord zum nächsten. In New Yorks „Diamond District“ stehen die Kunden bei Ben Tseytlin schon morgens an. Manche, um alten Schmuck loszuwerden, andere, um sich vor einem befürchteten Börsencrash zu schützen.

(+) New York: Der Mann, der das Gold hört
Goldhändler Ben Tseytlin betreibt einen Laden in Manhattan. (Foto: Ann-Kathrin Nezik)

Ben Tseytlin kann hören, wenn ihn jemand betrügen will. Falsches Gold klinge dumpf, sagt er, wie ein Sack, der zu Boden fällt. Nur echtes Gold habe diesen satten Klang. „Piiing“, macht Tseytlin und zieht das i lang wie ein Kaugummi. Zur Sicherheit steht in seinem Geschäft natürlich auch noch ein Röntgenfluoreszenzgerät, das innerhalb von Sekunden erkennt, ob das, was ihm ein Kunde über die Theke schiebt, ein echtes Schmuckstück ist oder nur ein Stück Schrott. Doch Tseytlins feines Gehör ist ein Talent, das ihm gelegen kommt, gerade jetzt, wo ihn „jeden Tag“ jemand versuche, übers Ohr zu hauen.

Neue Berechnungen zeigen: Bei unteren und mittleren Gehältern bleibt netto vom Brutto kaum mehr übrig. Gut- und Topverdiener erhalten wegen der höheren Sozialabgaben zum Teil deutlich weniger.

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