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05.03.2026
13:33 Uhr
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Der Druck auf Langzeitarbeitslose soll steigen, es drohen härtere Sanktionen oder strengere Regeln für Mietkosten. Weitere Reformen sollen folgen. Fragen und Antworten zur neuen Grundsicherung.

Etwa fünf Millionen Menschen bekommen Bürgergeld, das bald Grundsicherung heißt. Etwa ein Viertel von ihnen sind Kinder. Carsten Koall/DPA
Der Bundestag hat das Bürgergeld an diesem Donnerstag abgeschafft. Die neue Grundsicherung heißt im Gesetz künftig stattdessen: Grundsicherungsgeld. Die Reform soll Anfang Juli in Kraft treten. Aber weil schon die Namensänderung für die Bundesagentur für Arbeit so aufwendig ist, kann das Wort Bürgergeld noch bis Jahresende in Unterlagen auftauchen. 2027 ist es dann aber Geschichte. Damit enden nervenaufreibende Verhandlungen in der schwarz-roten Bundesregierung. Für die Union ist die Reform ein Kernanliegen.
Die Bundesregierung will durch härtere Sanktionen mehr Bürgergeldbezieher in Arbeit bringen. Exklusive Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie viele der 5,4 Millionen Menschen theoretisch Stellen finden könnten – und welche Hindernisse im Wege stehen.
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