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05.03.2026
05:26 Uhr
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Der Druck auf Langzeitarbeitslose soll steigen, es drohen härtere Sanktionen oder ein geringeres Wohngeld. Und das soll erst der Anfang sein. Fragen und Antworten zur neuen Grundsicherung.

Etwa fünf Millionen Menschen bekommen Bürgergeld, das bald Grundsicherung heißt. Etwa ein Viertel von ihnen sind Kinder. Jens Kalaene/dpa
Der Bundestag schafft das Bürgergeld an diesem Donnerstag ab. Die neue Grundsicherung heißt im Gesetz künftig stattdessen: Grundsicherungsgeld. Die Reform soll Anfang Juli in Kraft treten. Aber weil schon die Namensänderung für die Bundesagentur für Arbeit so aufwendig ist, kann das Wort Bürgergeld noch bis Jahresende in Unterlagen auftauchen. 2027 ist es dann aber Geschichte. Damit enden nervenaufreibende Verhandlungen in der schwarz-roten Bundesregierung. Für die Union ist die Reform ein Kernanliegen.
Die Bundesregierung will durch härtere Sanktionen mehr Bürgergeldbezieher in Arbeit bringen. Exklusive Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie viele der 5,4 Millionen Menschen theoretisch Stellen finden könnten – und welche Hindernisse im Wege stehen.
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